Oft bestimmt die Angst das Leben

Eine psychoonkologische Praxis ist ein geschützter Raum für Wut, Trauer, Angst aber auch für Lachen und Freude. Die Themen sind sehr breit gefächert. Viele kommen erst am Ende der Therapie. Das ist oft ein kritischer Punkt. Für den Patienten beginnt die Auseinandersetzung, er weiß nicht wo er steht, fühlt sich schwach, erschöpft und oft auch entstellt. Gerade wenn das Umfeld denkt, alles ist wieder gut, fängt für den Betroffenen oft ein neuer Kampf statt. Leben mit der Diagnose. Zu akzeptieren, dass man alles getan hat und jetzt nur noch warten und hoffen kann. Jeden Tag von neuem daran glauben das alles gut ist. Oft kommen Zweifel bei den kleinsten Veränderungen, oder sie entwickeln ein neurotisches Verhältnis zu harmlosen Körpersymptomen. Ein ziehen im Unterleib löst dann gleich die Sorge aus das der Krebs wieder zurück ist.

Die Angst das der Krebs zurück kommt bleibt oft sehr lange, manchmal über viele Jahre, oder gar ein Leben lang. Jetzt gilt es mit diesem Gefühl zu leben und sich davon den Alltag nicht bestimmen zu lassen. Der Gedanke an den Krebs lässt manche Menschen nicht mehr los. Körperlich sind diese Patienten lange geheilt, aber sie sind dünnhäutig geworden, verletzlich. Diese Progredienzangst ist sehr belastend und meistens kommt man davon auch nicht alleine los. Diese Angst vor einem Rückfall ist real und daher oft schwer zu behandeln.

Es ist ein Leben mit einer Unsicherheit, die Gesunde schwer nachvollziehen können.

Hier kann die Psychoonkologische Beratung helfen. Gemeinsam füllen wir einen Handwerkskoffer mit verschiedenen Werkzeugen damit der Klient sich jederzeit eigenständig unterstützen kann und auch schwierige Momente gut meistert.

Das Glas sollte immer halb voll sein!

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