Mut zum Überleben! Wie Sie den Krebs bekämpfen und neue Kraft schöpfen

 

Etwa 500.000 mal hören Menschen in Deutschland jedes Jahr diese Diagnose: „Sie haben Krebs!“ Ein Drittel der Patienten leidet nach der Diagnose unter mindestens einer psychischen Störung, 40 % wünschen sich soziale Unterstützung.

Ich kenne viele Menschen hinter diesen Zahlen und ich weiß, dass diese Diagnose oft Angst, Scham und Depressionen verursacht. Als Psychoonkologin habe ich mich auf diese Menschen spezialisiert.

Ich möchte hier aber auch sehr deutlich klarstellen, dass nicht jeder Krebspatient psychologische Hilfe benötigt. Wir wissen, dass ca. 70% auch ohne spezielle psychoonkologische Unterstützung gut zurechtkommt.

Ein Großteil meiner Patienten ist psychisch absolut gesund und durch die Diagnose lediglich etwas aus dem Gleichgewicht geraten. Für viele bleibt Krebs allerdings ein Lebensthema, selbst dann, wenn sie als geheilt, bzw. beschwerdefrei, gelten. Natürlich finden sie wieder in den Alltag zurück und können auch ein gutes Leben führen – aber es ist anders als das von jemandem, der keinen Krebs hatte.

Wir Psychoonkologen wissen viel über die medizinische  Realität, in der sich die Patienten bewegen. Wir wissen vor allem auch, dass es am Ende des Tunnels wieder heller wird. Diese Hoffnung zu vermitteln habe ich mir zur Aufgabe gemacht.

Gemeinsam erarbeiten wir wie ein gutes Leben mit Krebs gelingen kann, wie man mit den Belastungen und Ängsten während der Therapie umgeht und wie eine gute Kommunikation möglich ist. Wir suchen in der letzen Ecke nach Ressourcen um diese zu nutzen. Es geht darum Wege aus der Demoralisierung zu finden und Selbstaktiv zu werden.

Natürlich sprechen wir auch über Endlichkeit und das Sterben. Schwierige und leidvolle Situationen und Emotionen sind in der Praxis nicht tabu. Das ist für viele Patienten hilfreich und macht eine Psychoonkologische Praxis zu einem besonderen Ort. Die Patienten können alles verbalisieren was sie bewegt und können über ihre Gefühle und Ängste offen reden. Es hilft nicht den Schmerz zu ignorieren oder kleinzureden. Manchmal fehlen einem aber auch einfach die Worte und dann gilt es andere Ventile zu finden um mit der Situation umzugehen.

Wenn Sie Interesse an einem unverbindlichen Erstgespräch haben, schreiben Sie gerne über mein Kontaktformular oder rufen mich an.