Wie Sie Ihr Denken verändern können

Die umfangreiche Ratgeberliteratur zum Thema „Die Kraft der Gedanken“ enthält zahllose Tipps und Ideen. Hier sind einige davon, zum Nachmachen:
Visualisieren Sie! Stellen Sie sich konkret vor, wie Sie etwas tun. Dann ist der gute Vorsatz schon mal als festes Bild in Ihrem Kopf. Muskeln etwa wachsen laut zahlreicher Studien tatsächlich auch dann, wenn man sich nur vorstellt, dass man sie bewegt. (Beim Training wachsen sie allerdings deutlich mehr. Leider.)
Denken Sie durchsichtig! Denken Sie eine Woche lang so, als würden alle Menschen Ihre Gedanken sehen können. Sie werden staunen, wie man sich damit umprogrammieren kann und negative Energie verscheucht.
Setzen Sie erreichbare Ziele! Falls es eine Diät sein soll: Zehn Kilo leichter wären schön, sind aber nur ein ferner Traum. Ein Kilo weniger pro Monat, das kriegen Sie hin!

Psychoonkologische Unterstützung

Der Körper ist eng mit dem Geist verbunden, mehr noch, der Körper ist das Gegenstück des Geistes; er ist eine grobstoffliche, sichtbare Form des subtilen unsichtbaren Geistes. Wenn man Zahn,- Magen- oder Ohrenschmerzen hat, ist der Geist sofort davon berührt. Er hört auf, richtig zu denken; er ist gestört, aufgebracht und durcheinander.
Wenn der Geist deprimiert ist, kann auch der Körper nicht richtig funktionieren.

Aber:

Positives Denken alleine kann Krebs nicht besiegen

Gern wird der Eindruck erweckt, Krebspatienten könnten ihre Heilungschancen durch Optimismus verbessern. Das ist falsch.

Imad Maatouk, Psychoonkologe am Universitätsklinikum Heidelberg, erklärt: „Die Vorstellung, dass man aufgrund seiner Persönlichkeitsmerkmale, durch Stress am Arbeitsplatz oder weil man eine wichtige Person verloren hat, an Krebs erkrankt, ist wissenschaftlich nicht haltbar.“ Ob jemand Krebs bekommt, hänge von mehreren Faktoren ab: teilweise von genetischen Einflüssen, teilweise von Verhaltensrisiken – wie dem Rauchen – und teilweise vom Zufall.

Allerdings ist es auch erwiesen, dass eine echte positive Grundstimmung für Wohlbefinden sorgt, und somit der Patient selbstbestimmend über seine Therapie entscheidet und dadurch wiederum offen ist für die Therapie.

Der Zusammenschluss von Aufklärung, Chemotherapie, Operation, evtl. Bestrahlung und Psyche ist der bestmögliche Weg zur Gesundung.